Richtig Zähneputzen

Richtig Zähneputzen - Dr le Coutre

Es kommt nicht auf das Zähneputzen selbst, sondern auf das richtige Wie an.

Verbessern Sie also Ihre Technik mit folgenden Tipps:

Kontrolltest mit Färbetabletten

Haben Sie schon einmal geprüft wie gut Ihre Technik ist? Mit Färbetabletten aus der Apotheke können Sie prüfen, ob nach dem Putzen auch alles okay ist, und der Zahnbelag erfolgreich beseitigt wurde.
Einfach putzen, das Tablette kauen. Mit der Zunge den Speichel von den Zähnen wischen und haftender Zahnbelag wird sichtbar. Hier gilt es nachzuputzen. Veilleicht halten Sie die Zahnbürste aus Gewohnheit falsch und können dies nun korrigieren.

Wie viele Seiten hat der Zahn?

Stehen die Zähne in Reih und Glied, scheinen Sie nur Vorder- und Rückseite zu besitzen. Bei Backenzähne noch die Oberfläche hinzugezählt. Tatsächlich haben sie 5 Seiten, die Kontaktflächen zu den Nachbarzähnen eingerechnet.

Die Zahnbürste ist nur für die ersten 3 Flächen geeignet, Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürstchen für die Reinigung der Zahnzwischenräume.


Lösung für Putzprobleme

Zu enge Zahnzwischenräume

Wenn die Zähne zu dicht beieinander stehen, passt die Zahnseide kaum noch hindurch. Eine mögliche Lösung kann Dr. LeCoutre in unserer Praxis für Sie anbieten: etwas Zahnschmelz zwischen den Zähnen kann abgefeilt werden.
Oder Sie üben mit unserer Prophylaxehelferin wie sich die Zahnseide am besten nutzen lässt, denn eins ist klar: Auch im engen Raum kann sich Zahnbelag ablagern und Zähne ausgilben.

Unterschiedlich breite Zahnzwischenräume

Zwischen manche Zähne kommen die Borsten der Zahnbürste hinein, bei anderen wird es schwierig sie zu reinigen. Zahnseide gibt es in unterschiedlichsten Ausführungen, als Faden für schmale oder Superfloss-Reinigungsband für breite Zwischenräume.

Oben enge Zahnzwischenräume im Zahnspitzenbereich und breite Dreiecke unten
Der Zahnseidefaden kommt oben hindurch aber unten ist der Raum zu groß. Dafür wurden spezielle Parodontitis-Bänder entwickelt.
Oder Sie probieren Interdentalraumbürstchen in passender Größe.

Würgegefühle beim Putzen

Manche Menschen entwickeln beim Putzen im hinteren Mundbereich leicht Würgegefühle. Daher werden diese Zähne nur sehr kurz oder überhaupt nicht geputzt.
Ist die normale Zahnbürste vielleicht zu groß, versuchen Sie es mit einer Kinderzahnbürste. Versuchen Sie sich vor dem Würgreiz durch Ablenkung zu schützen. Oder putzen Sie mittels Zahnseide die Außenflächen der hintersten Zähne.

Kauflächen sind schwerer zu reinigen als man denkt

Die Berg und Tallandschaft der Zahnoberfläche ist für die Zahnbürste nicht leicht zu reinigen. Spuren von Essensreste können verbleiben und sind Nahrung von Bakterien. Als Ausscheidungsprodukt entsteht Säure und diese greift den Zahnschmelz an. Besodners tiefe Fissuren lassen sich mit einer Versiegelung vor Bakterienbefall schützen. Ansonsten kann es lange dauern bis Karies sichtbar wird. Eine regelmäßige Kontrolle beim Zahnarzt zur Behebung von Mängel ist daher wichtig.
Ziehen Sie die Bürsten in Kreisen über die Zahnoberfläche, so gelangen Sie einfacher in die tieferen Bereiche.

Der Zahnfleischrand

Zahnfleischbluten am Zahnfleischrand ist ein erstes Indiz, dass etwas nicht in Ordnung ist.
Die Ursache kann Parodontitis sein. Bakterielle Beläge verstecken sich gerne am Wulst des Zahnfleischrands. Abbauprodukte der Bakterien können das Zahnfleisch anschwellen und sich entzünden lassen. Nehmen Sie Zahnfleischbluten bitte ernst und achten Sie beim Zähne putzen darauf nicht nur die Zähne, auch das Zahnfleisch mit zu reinigen.


Zähneputzen wie ein Profi

Die tägliche Routine des Putzens ist etwas so eingeübtes, dass es wie im Schlaf geschieht. Wer aber wie ein Profi seine Ergebnisse verbessern will, muss dies achtsam machen. Unsere Prophylaxehelferin zeigt ihnen gerne ein paar weitere Tricks. Sie benötigen nicht starken Druck oder schnelle, kräftige Bewegungen um Ihren Zähne etwas Gutes zu tun. Lassen Sie sich von uns anleiten.

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