Ernährung und Zähne - dr le Coutre

Ernährung

Falsche Ernährung ist die Hauptursache von Karies und anderen Krankheiten der Zähne. Zucker und Kohlenhydrate greifen Ihre Zähne an. Ausgeglichene Ernährung schützt vor Schäden.

Ernährung und Zähne - dr le Coutre

Obst und Gemüse


Wer Äpfel oder Möhren roh zwischendurch isst und durch kräftiges Kauen seine Speichelproduktion erhöht, unterstützt die Mineralienversorgung des Zahnschmelzs.

Aus zahnärztlicher Sicht ungünstig sind Zitrusfrüchte (Fruchtsäure) oder getrocknete Früchte mit hohem Fruchtzuckeranteil. Etwa eine halbe Stunde nach dem Essen sollten die Zähne geputzt werden. Mit zuckerfreien Kaugummi oder Mundspülung können schädigende Substanzen bei Zwischenmahlzeiten von z.B. Bananen schneller abgebaut werden.

Tierische Produkte


Fleisch und Wurstwaren, Fisch, Eier, Milch und Käse liefern dem Körper wichtige Nährstoffe und sind gesund für Zähne. Gesüßte Joghurte oder Milchprodukte setzen dem Zahnschmelz zu.

Teigwaren und Süßigkeiten


Stärke oder Zucker in Lebensmittel sind schlecht für die Zähne. Kohlenhydrate kommen auch in Brot und Nudeln vor. Vollkornbrot ist vorzuziehen, da durch das stärkere Kauen die Speichelproduktion angeregt wird. Häufiges Naschen von Süßigkeiten ist schlimmer als gelegentliches, da Zuckerschübe über den Tag verteilt da der Zahnschmelz während des Mineralstoffwechsel für Bakterien angreifbar ist. Mehr dazu finden Sie hier.

Die Deklaration “Ohne Zucker” auf Lebensmittelpackungen besagt nur, dass kein Haushaltszucker enthalten ist, Traubenzucker, Malzzucker und Fruchtzucker können dennoch vorhanden sein. Honig besteht zu 75% aus zuckerähnlichen Stoffen und ist daher ähnlich schädlich. Auch Chips und Corn Flakes gehören dazu.

Getränke


Wasser und Milch sind aus Sicht des Zahnarzt ideal. Limonaden und Fruchtsäfte enthalten viel Fruchtzucker und sollten nicht über den Tag verteilt getrunken werden. Besser ist, regelmäßig Wasser zu trinken.

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Kinderzahnpasta - Zahnarzt Dr. le Coutre

Kinderzahnpasta

Kinderzahnpasta - Zahnarzt Dr. le CoutreBis zum Schulbeginn ist Kinderzahnpasta empfehlenswert, anschließend sollte normale Erwachsenenzahncreme benutzt werden.
Da Kinder häufig Zahnpasta verschlucken, sollte auf einen geringen Anteil an Fluor geachtet werden. Ab dem 2. Lebensjahr ist zweimal tägliches Putzen mit erbsengroßen Mengen sinnvoll.

 

  • Nach der Einschulung kann Erwachsenenzahnpasta mit der doppelten Fluormenge den Kariesschutz verbessern
  • Frucht- oder Bonbongeschmack geben Anreiz zum Herunterschlucken.
  • Süßender Zucker bei den Inhaltsstoffen sollte vermieden werden.